Vom Leben mit der Kunst im Plattenbau
Stimmen zu baubezogener Kunst in Leipzig-Grünau
Stimmen zu baubezogener Kunst in Leipzig-Grünau
Am 13. September 2026 versammelt die Veranstaltung „Vom Leben mit der Kunst im Plattenbau - Stimmen zu baubezogener Kunst in Leipzig-Grünau“ in der frisch renovierten Leipziger Modellschule in der Alten Post Geschichten und Perspektiven zu baubezogener Kunst. Auf Grünaus Straßen, an Plätzen, Schulen und Wohnhäusern gibt es viele Kunstwerke, die den Stadtteil seit der DDR prägen. Baubezogene Kunst war und ist fester Bestandteil der Planung und Gestaltung des Stadtteils. Die Veranstaltung versammelt Fundstücke, Geschichten und Aussichten zur baubezogenen Kunst in Grünau.
In jeweils 6-minütigen, bebilderten Impulsen kommen Menschen unterschiedlicher Generationen aus Kunst, Denkmalpflege, Ehrenamt und Wissenschaft zu Wort. Im Anschluss gibt es Raum für ein Publikumsgespräch. Ihre Geschichten ergeben das Bild eines Stadtteils und dessen Kunst im stetigen Wandel. Die Perspektiven sind bewusst divers gewählt. Wissen, Erinnerungen, Wünsche und Zukunftsvisionen sollen gleichberechtigt nebeneinanderstehen.
Die Impulsvorträge werden gehalten von:
— Marie-Luise Bauerschmidt – Bildhauerin
— Michael Berninger – LeipzigGrün, Bürgerstiftung Leipzig
— Beate Bühnert und Gudrun Ebert – Literaturtreff Grünau
— Christine D. Hölzig – Kunsthistorikerin, Koordinatorin Kunst im öffentlichen Raum, Stadt Leipzig
— Jenny Graser – Kuratorin für Malerei, Skulptur und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts, Museum der bildenden Künste Leipzig
— Klaus Jestaedt – Abteilungsleiter Denkmalpflege, Amt für Bauordnung und Denkmalpflege, Stadt Leipzig
— Pauli Linke und Silke Schetelig mit den Kids von greater form
— Christoph Liepach – Fotograf, Ausstellungsmacher und Publizist
— Martin Maleschka – Architekt, Autor, Journalist, Fotograf, Kurator und Installationskünstler
— Thomas Noack – Landesamt für Denkmalpflege Sachsen
— Britt Schlehahn – Kulturjournalistin, kreuzer – Das Leipzig Magazin
— Bernd Sikora – Architekt, bildender Künstler und Buchautor
Ablauf:
17:00–17:45 Uhr – Rundgang durch die neu eröffnete Leipziger Modellschule in der Alten Post mit Kristin Narr und Nina Wiedemann (Leipziger Modellschule)
18:00–20:30 Uhr – Stimmen zu baubezogener Kunst: Impulsvorträge und Publikumsgespräch
Weitere Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals in Grünau im Rahmen des Projektes “Von Schnürsenkeln und Pudelponies im Plattenbau”
Eröffnungsveranstaltung der Stadt Leipzig zum Tag des offenen Denkmals 2026
13. September 2026, 11 Uhr
Treffpunkt: Bibliothek Grünau-Mitte, Stuttgarter Allee 15
Dauer: 120 Minuten
In der Bibliothek Grünau-Mitte findet die Eröffnungsveranstaltung der Stadt Leipzig zum Tag des offenen Denkmals 2026 statt. Vorgestellt werden nicht nur die Kulturdenkmale von Leipzigs jüngstem Stadtteil, sondern auch das Erfassungs- und Vermittlungsprojekt zur baubezogenen Kunst, das die Stadt Leipzig und die Wüstenrot Stiftung gemeinsam erfolgreich auf den Weg gebracht haben. Es gibt drei Impulsvorträge zum Schwerpunkt „Grünau wird 50 – und wir feiern mit!” mit Bürgermeister Thomas Dienberg, Klaus Jestaedt (Amt für Bauordnung und Denkmalpflege), Nadine Schäfer (Wüstenrot Stiftung), Michael Boedecker (GeodatenService Leipzig), Julia Kurz (Programmleitung Stadtkuratorin Leipzig), Silke Schetelig (greater form)
Gibt´s ja gar nicht?! – Denkmale in Grünau
13. September 2026, 14 Uhr
Treffpunkt: Bibliothek Grünau-Mitte, Stuttgarter Allee 15, vor der Bibliothek
Dauer: ca. 90 Minuten
Entdecken Sie die Grünauer Kulturdenkmale bei einer Radtour mit Thomas Dienberg (Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau) und Klaus Jestaedt (Leiter der Abteilung Denkmalpflege).
Achtet auf die Figur: Rundgang zu baubezogener Kunst in Grünau
13. September 2026, 16 Uhr
Treffpunkt: Alte Salzstraße 50
Dauer: ca. 90 Minuten
Der Rundgang wird durch die Erfasserinnen der baubezogenen Kunst in Grünau, Antje Kirsch und Tanja Scheffler geführt.
Die Veranstaltung “Vom Leben mit der Kunst im Plattenbau. Stimmen zu baubezogener Kunst in Leipzig-Grünau” zum Tag des offenen Denkmals wird organisiert von Stadtkuratorin Leipzig - dem Programm für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig als Teil des Projektes „Von Schnürsenkeln und Pudelponies im Plattenbau - Erfassung und Vermittlung baubezogener Kunst”, einer Kooperation der Stadt Leipzig und der Wüstenrot Stiftung. Das Projekt ist Teil des Programms „Baubezogene Kunst in der DDR“ der Wüstenrot Stiftung.