Emoji Spaces
Testwalk des Prototyps eines kooperativen Games für die Entdeckung der eigenen Stadt mit dem Smartphone

Am 26. September 2025 luden wir in Paunsdorf zum vorerst letzte Aktionstag des Kunstprojekts „Softer Paunsdorf!“ ein.
Trotz Regen erkundeten die Teilnehmenden beim App-basierten Walk „Emoji Spaces“ gemeinsam den Stadtteil. Mithilfe digitaler Karten und Aufgaben beobachteten sie Orte, nahmen Geräusche wahr und hielten ihre Eindrücke als Emojis auf einer interaktiven Karte fest. So entstand ein gemeinsames emotionales Stadtbild, das neue Perspektiven auf vertraute Räume eröffnete.
Im Rahmen von Softer Paunsdorf! entwickelte das Team von Stadtkuratorin Emoji Spaces, ein digitales und kooperatives Kartenspiel fürs Smartphone. Mit dem neuen Spiel könnt ihr gemeinsam mit einer Gruppe öffentliche Räume aus anderen Blickwinkeln kennenlernen. Erhaltet Impulse für kooperative Experimente und Spiele, die ihr im Alltag so nicht erleben würdet und entdeckt eure Umgebung neu. Alles, was ihr braucht, ist ein Smartphone mit Internetzugang. Legt dann entweder direkt los oder wählt unseren Sandbox-Modus, um eure Umgebung unter einem bestimmten Gesichtspunkt zu entdecken, z.B. mit Blick auf Ruheorte, Selbstverortung und -wahrnehmung, Zugänglichkeit oder Wohlfühlfaktoren.
Woran erkennt ihr, dass ihr an einem chilligen Ort seid? Entdeckt fünf Elemente, an denen zu erkennen ist, dass dieser Ort Menschen willkommen heißt.
Schließt eure Augen und hört auf Geräusche um euch herum. Was klingt vertraut? Was stört?
Sucht euch ein Objekt oder ein Bild in eurer näheren Umgebung und ahmt dies mit eurem Körper nach.
Mit jeder Spielkarte habt ihr die Möglichkeit, mit Emoji-Reaktionen euer kollektives Voting zu dem Ort auf einer interaktiven Karte zu hinterlassen. So entsteht eine unendliche Sammlung aller geteilter Emotionen und verrät vermutlich viel darüber, wie unterschiedlich Räume unter unterschiedlichen Voraussetzungen wirken können.
Das Langzeitprojekt „Softer Paunsdorf!“ setzt sich mit Gemeinschaft, Austausch und der Reflexion urbaner Räume auseinander. Es zeigt, dass sichere Orte nicht vorgegeben sind, sondern gemeinsam geschaffen und gepflegt werden können.








