Zukunft Jupiterplatz
Ausstellung mit Entwürfen von mkk kollektiv aus dem Europlan-Wettbewerb, dialogischer Rundgang, Utopische Tafel, GrünBau-Werkstatt von greater form

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs Europan wurden Entwürfe für das Quartierszentrum Jupiterstraße gesucht. DieLeipziger Preisträgerinnen, das Kollektiv mkk, stellten ihre Entwürfe in einer Ausstellung vor. Begleitet wurde die Ausstellung von einem dialogischen Rundgang mit Julia Kurz von Stadtkuratorin Leipzig und Josephine Reuther vom Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung der Stadt Leipzig.
Auf dem Jupiterplatz wurde außerdem an der „Utopischen Tafel“ bei Kaffee und Kuchen an das Viertel vor der Wende erinnert, in der Stadt-Bau-Werkstatt für Kinder und Jugendliche der Projektgruppe „greater form“ entstand ein begehbares Traum-Quartier von Morgen und bei Musik, Eis und Kaltgetränken konnte man es sich auf dem Jupiterplatz gut gehen lassen.
Programm
14 – 19 Uhr
Europan-Ausstellung der Entwürfe zum Jupiterquartier
Kaffee und Kuchen mit der Utopischen Tafel
Stadt-Bau-Werkstatt für Kinder und Jugendliche mit greater form
Eis und kalte Getränke
15 Uhr
Stadtteilspaziergang mit dem mkk kollektiv, Julia Kurz und Josephine Reuther
greater form agiert zwischen Kunst, Aktivismus und Bildung. Ihre Anliegen sind die selbstbestimmte Teilhabe am kulturellen Leben von Kindern und Jugendlichen sowie die gleichberechtigte künstlerische Zusammenarbeit von Kids und Erwachsenen. Seit 2015 realisiert die Gruppe Projekte in der Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau sowie Ausstellungen in Leipzig und Umgebung. Seit 2019 betreibt greater form einen eigenen Projektraum in Grünau. Hier forschen sie gemeinsam künstlerisch mit den Kids und Jugendlichen zu Themen, die aus den Lebenswelten der Kids stammen (Herkunft, Armut, Gewalt, Freundschaft, Liebe, etc.) und zu den Themen und Erfahrungen der Erwachsenen in Beziehung gesetzt werden. greater form sind aktuell Mirko Gust, Rami Hariri, Philipp Rödel, Lina Ruske, Silke Schetelig und Christina Weidenbach sowie die Kids, die das wollen.
Das Kollektiv der Utopischen Tafel ist ein transkulturelles Netzwerk von Kulturschaffenden, Künstler:innen und Institutionen, das seit 2019 aktiv ist. Es entstand im Rahmen des Projekts „Yes Lab – Gedanken zur aktuellen Protestkultur“ und versammelt regelmäßig Beteiligte, die das Ziel verfolgen, durch Kunst- und Kulturprojekte einen partizipativen Diskursraum zu schaffen. Im Zentrum steht dabei das Thema „Leipzig – Stadt der Friedlichen Revolution“. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf Protest-, Streit- und Erinnerungskulturen. In gemeinsamer Auseinandersetzung erinnern die Aktionen des Kollektivs an die Geschichte der DDR, reflektieren sie kritisch und entwickeln neue Perspektiven für das soziale Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Rahmen der Utopischen Tafel wurden unterschiedliche Formate entwickelt, darunter eine besondere Einladung zum Gespräch, die gezielt ältere Generationen anspricht. Diese Einladung zielt darauf ab, ältere Menschen aktiv in den Dialog einzubinden und ihre Perspektiven in die Diskurse zu integrieren.







