In Lößnig entstehen neue Orte der Gemeinschaft im öffentlichen Raum, die nicht nur funktional sind, sondern Begegnung fördern und für Offenheit, Teilhabe und kooperative Gestaltung stehen.
Entwickelt wird das Projekt seit 2024 in einem partizipativen Prozess mit Anwohnenden und lokalen Initiativen, begleitet vom Verein UmRäumen e.V. und der Interessengemeinschaft Lößnig, inspiriert vom Protokoll der Neuen Auftraggeber.
Nun sollen gemeinsam mit der tschechischen Künstlerin Kateřina Šedá drei ortsspezifische architektonische Strukturen im öffentlichen Raum entstehen, die als miteinander verbundene Orte der Begegnung und gemeinschaftlichen Aktivität für unterschiedliche Gruppen im Stadtteil dienen. Zur Umgestaltung wurden drei bereits genutzte, jedoch bislang unzureichend gestaltete Orte in den Blick genommen, die als zusammenhängendes Projekt erkennbar sein sollen und ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft im Stadtteil setzen.
Die Ideen für die neuen Orte entstehen innerhalb von verschiedenen partizipativen Formaten, gemeinsamen Treffen und Stadtteilbegehungen. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst zu nehmen und Orte zu schaffen, die langfristig genutzt und mit Leben gefüllt werden können.