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Stadtkuratorin
Leipzig

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Projekte

Common Grounds
01.06. – 31.12.2026
Lößnig

Architekturen der Begegnung

Kateřina Šedá 

Common Grounds
Vier Personen stehen um einen Tisch mit Getränken und Snacks im Freien in einem Wohngebiet
Verlassenes Gebäude mit Graffiti an der Fassade neben einem Kiesplatz und mehreren Bänken unter Bäumen
Zwei Personen in Winterkleidung stehen auf einer Wiese vor einem Wohnhaus, im Vordergrund ein roter Schaukelrahmen mit einer leeren Schaukel

© Alexandra Ivanciu

Drei bereits genutzte, jedoch bislang unzureichend gestaltete Plätze sollen als Orte des Austausches, der Begegnung und des gemeinsamen Tätigseins im öffentlichen Raum in Lößnig für Menschen verschiedenster Hintergründe umgestaltet werden.

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Verlassenes Gebäude mit Graffiti an der Fassade neben einem Kiesplatz und mehreren Bänken unter Bäumen
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© Alexandra Ivanciu

Drei bereits genutzte, jedoch bislang unzureichend gestaltete Plätze sollen als Orte des Austausches, der Begegnung und des gemeinsamen Tätigseins im öffentlichen Raum in Lößnig für Menschen verschiedenster Hintergründe umgestaltet werden.

In Lößnig entstehen neue Orte der Gemeinschaft im öffentlichen Raum, die nicht nur funktional sind, sondern Begegnung fördern und für Offenheit, Teilhabe und kooperative Gestaltung stehen.

Initiiert wurde das Projekt seit 2024 in einem partizipativen Prozess im Rahmen des Programms Stadtkuratorin Leipzig mit Anwohnenden und lokalen Initiativen und wird umgesetzt vom Verein UmRäumen e.V. und der Interessengemeinschaft Lößnig, inspiriert vom Protokoll der Neuen Auftraggeber.


Nun sollen zukünftig gemeinsam mit der tschechischen Künstlerin Kateřina Šedá drei ortsspezifische architektonische Strukturen im öffentlichen Raum entstehen, die als miteinander verbundene Orte der Begegnung und gemeinschaftlichen Aktivität für unterschiedliche Gruppen im Stadtteil dienen. Zur Umgestaltung wurden drei bereits genutzte, jedoch bislang unzureichend gestaltete Orte in den Blick genommen, die als zusammenhängendes Projekt erkennbar sein sollen und ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft im Stadtteil setzen.

Die Ideen für die neuen Orte entstehen innerhalb von verschiedenen partizipativen Formaten, gemeinsamen Treffen und Stadtteilbegehungen. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst zu nehmen und Orte zu schaffen, die langfristig genutzt und mit Leben gefüllt werden können.

Common Grounds

Kateřina Šedá (geb. 1977) ist eine tschechische Künstlerin, die mit ihren Projekten im Bereich sozialer Architektur internationale Anerkennung erlangt hat. Ihre Arbeiten wurden u. a. auf der Documenta, der Biennale in Venedig, im Tate Modern und im SF MoMA gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Jindřich-Chalupecký-Preis und dem Fluxus-Preis.

In ihren partizipativen Projekten arbeitet Šedá mit Einzelpersonen ebenso wie mit ganzen Gemeinden und bezieht gezielt Menschen ein, die sonst wenig Zugang zur zeitgenössischen Kunst haben. Die Beteiligten werden zu Mitgestaltenden von Werken, die Begegnung, Austausch und ein neues Verständnis des eigenen Umfelds fördern. Ausgangspunkt ist meist ein lokales Hindernis, das im künstlerischen Prozess zu einem verbindenden Element wird.



Architekturen der Begegnung ist ein Projekt des UmRäumen e.V., initiiert durch das Programm für Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig „Stadtkuratorin Leipzig“. Das Projekt ist Teil des künstlerischen Stadtlabors Common Grounds – Öffentliche Räume als Gemeinwohl in Zeiten multipler Krisen und entsteht in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Lößnig und dem Quartiersmanagment Lößnig.


Architekturen der Begegnung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Heidehof Stiftung sowie vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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UmRäumen – Urbane Kunst für Leipzig

Ein Podcast zu Kunst in öffentlichen Räumen in Leipzig

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Diskurs

Künstlerisches Arbeiten im öffentlichen Raum

Kunst im öffentlichen Raum, die im Stadtraum und in öffentlich zugänglichen Gebäuden zu finden ist, kann vieles sein. Neben Skulpturen, Denkmalen, Installationen und Kunst an Bauwerken umfasst der Begriff auch auch temporäre Performance- und Aktionskunst, Interventionen, Street Art, Klang- und Medienkunst. 

02 Klein
Diskurs

Vom Reden zum Handeln – Komplizenschaft in Kunst im öffentlichen Raum

Formen gemeinschaftlichen Handelns werden ständig neu erprobt. Gesa Ziemer schlägt zur Beschreibung des zündenden Moments – wenn man gemeinsam vom Reden ins Handelns kommt – den Begriff der "Komplizenschaft" vor. Komplizenschaft bedeutet, gemeinsam Ideen zu entwickeln und umzusetzen – temporär, affektiv, individuell und zielgerichtet. 

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