Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Leipzig – eine Einführung
Leipzig – Lokaler Kontext und aktuelle Stadtentwicklungskonzepte
Leipzig befindet sich besonders seit 1990 in einem kontinuierlichen, mitunter gegenläufigen Transformationsprozess. Aktuell wächst die Stadt wieder und sieht sich gleichzeitig mit ähnlichen gesellschaftlichen, klimatischen und globalen Veränderungen konfrontiert, die die meisten urbanen Räume momentan bewegen.

Künstlerisches Arbeiten im öffentlichen Raum
Kunst im öffentlichen Raum, die im Stadtraum und in öffentlich zugänglichen Gebäuden zu finden ist, kann vieles sein. Neben Skulpturen, Denkmalen, Installationen und Kunst an Bauwerken umfasst der Begriff auch auch temporäre Performance- und Aktionskunst, Interventionen, Street Art, Klang- und Medienkunst.

Kunst im öffentlichen Raum in Leipzig
Der Text gibt anhand von Beispielen einen Überblick über mehrheitlich historische Kunst im öffentlichen Raum in Leipzig, verknüpft die Themen, die dort behandelt werden und beleuchet die Debatten, die um die Kunstwerke im Laufe der Zeit entstanden sind. Auch werden einige der Fehlstellen im Leipziger Stadtraum benannt und damit Perspektiven und Themen, die im Stadtraum bisher unsichtbar bleiben.

Vom Reden zum Handeln – Komplizenschaft in Kunst im öffentlichen Raum
Formen gemeinschaftlichen Handelns werden ständig neu erprobt. Gesa Ziemer schlägt zur Beschreibung des zündenden Moments – wenn man gemeinsam vom Reden ins Handelns kommt – den Begriff der "Komplizenschaft" vor. Komplizenschaft bedeutet, gemeinsam Ideen zu entwickeln und umzusetzen – temporär, affektiv, individuell und zielgerichtet.

Sicherere Räume – diskriminierungskritisch gestalten
(Un)Sicherheit von BI_PoC und FLINTA* beim künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum
Dokumentation des Gesprächs- und Austauschformats im Rahmen des Symposiums „Safer Spaces“ am 7.12.24 mit Senja K. Brütting

Repräsentation der diversen Stadtgesellschaft: Diskriminierungskritisches Kuratieren von Erinnerung und Kunst im öffentlichen Raum
In einem umkämpften gesellschaftlichen Feld geben Stadtratsbeschlüsse, Strategien und Konzepte der Stadt Leipzig eine Orientierung, welche Themenfelder virulent sind und welche vermehrt in den Blick genommen werden sollen. Doch was bedeuten diese Pläne, wenn man sie diskriminierungskritisch betrachtet und welche konkreten Themen sollten behandelt werden?

Widerständige Archive
In diesem Text reflektiert die Performerin Ali Schwartz aus Zuschauerinnensicht eine Performance, die im Rahmen des Symposiums „Safer Spaces im öffentlichen Raum – Kunst als Medium und Methode“ am 7. Dezember 2024 im Stadtteilhaus Ihmelsstraße stattgefunden hat. Gemeinsam mit amaeze, eine der vier Künstler:innen, zeichnen sie ein Bild von künstlerischem Widerstand.

Softer Paunsdorf – Gemeinsam Weiches stellen!
Workshops, Walks, Plakatkampagne, Ausstellung und digitales Game für den öffentlichen Raum
Die Dokumentation zur Projektreihe, zusammengetragen von

Architekturbezogene Kunst & öffentliche Räume in der DDR
Leipziger Mosaiken zwischen 1949 und 1990 – erfassen, bewerten, erhalten
Klaus Jestaedt, Leiter der Leipziger Denkmalpflege, hebt die Bedeutung Leipzigs für die architekturbezogene Kunst der DDR hervor – besonders für die Mosaikkunst von 1949–1990. Neue Funde zeigen, dass das Thema noch nicht ausgeschöpft ist. Die Untersuchung widmet sich daher erneut Vielfalt, Bedeutung und aktuellem Umgang mit diesem kulturellen Erbe.

Die Utopische Tafel als Format und Konzept – Begegnungen in Grünau-Nord
Dokumentation des Beitrags zum Aktionstag „Zukunft Jupiterplatz“ zum Tag der Architektur 2024

Offene Denkmale – Beiträge zu Erinnerung und Stadtgesellschaft
„Heritage is the answer! But what was the question?“ – Museen, Denkmalpflege und das Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft
Dieser Text basiert auf einem Vortrag ,den Gülşah Stapel im Juni 2025 vor dem Gefallenendenkmal am Neustädter Markt im Rahmen einer gemeinsam mit dem Kunstraum Ideal, Stadtkuratorin Leipzig und der Hl. Kreuz Kirchgemeinde organisierten Reihe von Nachbarschaftsforen, hielt.
Was bedeutet es, kulturelles Erbe in einer Gesellschaft zu denken, die von Vielfalt geprägt ist? Warum ist es wichtig, die Aushandlungsprozesse rund um kulturelles Erbe nicht nur als kulturpolitisches, sondern auch als soziales Thema zu begreifen?

Aufwärmen eines Steins
Workshop- und Austauschformat von Stadtkuratorin Leipzig und you are warmly invited am 07. & 08. November 2025 in der GfZK
Die Dokumentation zum Symposium, zusammengetragen von

Erinnerung horizontal: Der Fall der Colston-Statue in Bristol
Stadtkuratorin Leipzig begleitet immer wieder Prozesse um Denkmale im öffentlichen Raum, die Debatten über einen angemessenen Umgang mit historischen Objekten und die Frage nach einer zeitgemäßen Erinnerungskultur aufwerfen. Ein beispielhafter Blick nach Bristol kann zeigen, welches transformatives Potenzial kuratorische Projekte in gesellschaftlich aufgeladenen Denkmaldebatten entfalten können.
